Freitag, 11. Mai 2012
Fünf chinesische Kriegsschiffe...
hey joe, 11:13h
...haben Kurs auf die Philippinen genommen. Dies meldet das japanische Verteidigungsministerium, nachdem ein Aufklärungsflugzeug die Flotte fotografiert hatte. Es sei sehr merkwürdig, dass chinesische Kriegsschiffe südwestlich an Okinawa Hontō vorbei und weiter Richtung Süden fahren, stellte das japanische Verteidigungsministerium fest. Auf der Landkarte sei ganz deutlich zu sehen, dass sich die Flotte den Philippinen nähere. Dies habe, so verschiedene Medienkommentare, offensichtlich mit der Konfrontation zwischen China und den Philippinen wegen des Scarboro-Riffs zu tun, das beide Seiten für sich beanspruchen. Das Riff liegt 230 km von den Philippinen und 870 km von China entfernt in Südchinesischen Meer, hier werden Erdgas und -ölvorkommen vermutet.

Foto: Die von einem japanischen Aufklärungsflugzeug aus fotografierten chinesischen Kriegsschiffe auf Kurs in Richtung Philippinen.
Die deutsche website china.org.cn berichtet weiter, dass das chinesische Außenministerium eine hart formulierte Stellungnahme abgegeben habe: China sei demnach für den Fall einer Eskalation des Territoriumsstreits mit den Philippinen für alle Eventualitäten vorbereitet. In einer Online-Umfrage von www.ifeng.com wären über 90 Prozent der 36.000 (chinesischen) Teilnehmer der Meinung, dass China sein Territorium notfalls auch mit Gewalt verteidigen müsse.
In einem Beitrag von Radio China International heisst es, die Philippinen hätten genau drei Alternativen, um den Streit zu beenden:
"Erstens könnten die philippinischen Kräfte - unter welcher Ausrede auch immer - einfach aus dem Seegebiet verschwinden. Ein solcher Abzug wäre für das Land sicher die beste Alternative.
Zweitens könnten sich die Philippinen weiterhin gegen China stellen - würden dabei aber am Ende den Kürzeren ziehen und zusammenbrechen. Dies wäre eine verhältnismäßig traurige Variante für die Philippinen.
Drittens könnten die Philippinen kontinuierlich die Kontroversen verschärfen, auf Konfrontation setzen und einen Konflikt starten. Für die Philippinen wäre dies zweifelsohne die schlechteste Wahl."
Quellen:
http://german.china.org.cn/international/2012-05/09/content_25342431.htm
http://german.cri.cn/1565/2012/05/11/1s176626.htm

Foto: Die von einem japanischen Aufklärungsflugzeug aus fotografierten chinesischen Kriegsschiffe auf Kurs in Richtung Philippinen.
Die deutsche website china.org.cn berichtet weiter, dass das chinesische Außenministerium eine hart formulierte Stellungnahme abgegeben habe: China sei demnach für den Fall einer Eskalation des Territoriumsstreits mit den Philippinen für alle Eventualitäten vorbereitet. In einer Online-Umfrage von www.ifeng.com wären über 90 Prozent der 36.000 (chinesischen) Teilnehmer der Meinung, dass China sein Territorium notfalls auch mit Gewalt verteidigen müsse.
In einem Beitrag von Radio China International heisst es, die Philippinen hätten genau drei Alternativen, um den Streit zu beenden:
"Erstens könnten die philippinischen Kräfte - unter welcher Ausrede auch immer - einfach aus dem Seegebiet verschwinden. Ein solcher Abzug wäre für das Land sicher die beste Alternative.
Zweitens könnten sich die Philippinen weiterhin gegen China stellen - würden dabei aber am Ende den Kürzeren ziehen und zusammenbrechen. Dies wäre eine verhältnismäßig traurige Variante für die Philippinen.
Drittens könnten die Philippinen kontinuierlich die Kontroversen verschärfen, auf Konfrontation setzen und einen Konflikt starten. Für die Philippinen wäre dies zweifelsohne die schlechteste Wahl."
Quellen:
http://german.china.org.cn/international/2012-05/09/content_25342431.htm
http://german.cri.cn/1565/2012/05/11/1s176626.htm
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Mittwoch, 9. Mai 2012
Zum chinesischen Staatsgebiet...
hey joe, 14:02h
...gehören nach Meinung der chinesischen Fernsehmoderatorin He Jia die gesamten Philippinen. "Wir alle wissen, dass die Philippinen Chinas rechtmäßiges Territorium sind und dass die Philippinen unter chinesische Souveränität fallen, das ist eine unbestreitbare Tatsache", erkärte sie laut "Focus.online" im chinesischen Staatsfernsehen CCTV.
Was hier eher lustig klingt hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Mehrere Inseln, unter anderen das Scarboro-Riff, sind zwischen China und den Philippinen umstritten - zur Zeit finden im Südchinesischen Meer mehrere Militärmanöver statt.
Quelle:
http://www.focus.de/panorama/welt/stuemperei-im-chinesischen-fernsehen-die-phillipinen-sind-chinas-territorium_aid_749860.html
Was hier eher lustig klingt hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Mehrere Inseln, unter anderen das Scarboro-Riff, sind zwischen China und den Philippinen umstritten - zur Zeit finden im Südchinesischen Meer mehrere Militärmanöver statt.
Quelle:
http://www.focus.de/panorama/welt/stuemperei-im-chinesischen-fernsehen-die-phillipinen-sind-chinas-territorium_aid_749860.html
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Sonntag, 6. Mai 2012
Andrew Zimmern,...
hey joe, 17:26h
... der "Allesesser", war auf den Philippinen unterwegs und probierte selbstverständlich alles, was ihm angeboten wurde. Seinen Film habe ich auf YouTube entdeckt, eingestellt von einem User namens Y0RkFiELD. Na dann: Guten Appetit.
Quelle:
http://www.youtube.com/watch?feature=related&hl=en&v=KQ-a5qH1QeY&gl=US
Quelle:
http://www.youtube.com/watch?feature=related&hl=en&v=KQ-a5qH1QeY&gl=US
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Sonntag, 29. April 2012
Am Scarborough-Riff...
hey joe, 10:42h
...kam es gestern offenbar erneut zu einem Zwischenfall. Ein Sprecher des philippinischen Aussenministeriums erklärte, zwei philippinsche Küstenwachboote seien in den umstrittenen Gewässern von einem chinesischen Schiff bedrängt worden, schreibt "Südostschweiz.ch" unter Berufung auf die schweizer Nachrichtenagentur sda. Zu einer Berührung der Schiffe sei es nicht gekommen.
Erst am Freitag hatte der chinesische Außenministeriumssprecher Liu Weimin erneut betont, dass die umstrittenen Inseln fester Bestandteil des chinesischen Territoriums seien. Eine von den Philippinen angestrebte Klärung vor dem internationalen Seegerichtshof in Hamburg oder im Rahmen der ASEAN-Staaten lehnt China strikt ab.
"Auf das Angebot Manilas, den Streit vor dem internationalen Seegerichtshof klären zu lassen, hat China negativ reagiert. Peking fürchtet wohl, dass zumindest ein Teil seiner Ansprüche nicht anerkannt werden würde. Während die chinesische Seite sich beim Scarborough-Riff auf die Geschichte beruft, bezieht sich das philippinische Außenministerium auf alte Karten aus der spanischen Kolonialzeit. Manila stellt zudem heraus, dass sich das Riff innerhalb seiner sich von der Küste aus 200 Seemeilen ins Meer erstreckenden „ausschließlichen Wirtschaftszone“ befinde. Nach internationalen Konventionen unterliegt das Gebiet damit dem philippinischen Hoheitsrecht. Als entscheidende Begründung führt die Regierung in Manila aber an, dass das Riff seit der philippinischen Unabhängigkeit unter seiner Verwaltung stehe," stellte die "Frankfurter Allgemeine" bereits in einem Artikel der letzten Woche fest.
Quellen:
http://www.suedostschweiz.ch/politik/chinesisches-schiff-bedraengt-philippinische-kuestenwache
http://german.china.org.cn/international/2012-04/28/content_25264493.htm
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/suedchinesische-meer-unfallgefahr-in-der-badewanne-11730360.html
Erst am Freitag hatte der chinesische Außenministeriumssprecher Liu Weimin erneut betont, dass die umstrittenen Inseln fester Bestandteil des chinesischen Territoriums seien. Eine von den Philippinen angestrebte Klärung vor dem internationalen Seegerichtshof in Hamburg oder im Rahmen der ASEAN-Staaten lehnt China strikt ab.
"Auf das Angebot Manilas, den Streit vor dem internationalen Seegerichtshof klären zu lassen, hat China negativ reagiert. Peking fürchtet wohl, dass zumindest ein Teil seiner Ansprüche nicht anerkannt werden würde. Während die chinesische Seite sich beim Scarborough-Riff auf die Geschichte beruft, bezieht sich das philippinische Außenministerium auf alte Karten aus der spanischen Kolonialzeit. Manila stellt zudem heraus, dass sich das Riff innerhalb seiner sich von der Küste aus 200 Seemeilen ins Meer erstreckenden „ausschließlichen Wirtschaftszone“ befinde. Nach internationalen Konventionen unterliegt das Gebiet damit dem philippinischen Hoheitsrecht. Als entscheidende Begründung führt die Regierung in Manila aber an, dass das Riff seit der philippinischen Unabhängigkeit unter seiner Verwaltung stehe," stellte die "Frankfurter Allgemeine" bereits in einem Artikel der letzten Woche fest.
Quellen:
http://www.suedostschweiz.ch/politik/chinesisches-schiff-bedraengt-philippinische-kuestenwache
http://german.china.org.cn/international/2012-04/28/content_25264493.htm
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/suedchinesische-meer-unfallgefahr-in-der-badewanne-11730360.html
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Mittwoch, 25. April 2012
Eine illegale Siedlung...
hey joe, 12:29h
...im Silverio Compound in Paranaque im Großstadtgebiet von Manila soll ambitionierten Bauprojekten weichen und wird daher geräumt. Dabei geht die Polizei offenbar brutal gegen die Einwohner vor, die gegen den Abriss protestieren - "Rote Fahne News" berichtet von vier Todesopfern. Der philippinische Fernsehsender ABS/CBN bestätigt dies und meldet zudem 30 Verletzte, 36 Menschen wurden demnach verhaftet und von der Polizei teilweise auch nach der Verhaftung geschlagen.
Nach dem Bericht von ABS/CBN soll es der Bürgermeister von Paranaque, Florencio "Jun" Bernabe Jr., versäumt haben, die Einwohner das Squatters rechtzeitig über die geplante Räumung zu informieren. Als sich die Einwohner gegen die Abrisskommandos und die Polizei zu wehren begannen seien Busse mit Demonstranten von ausserhalb hinzugekommen, die teilweise mit Molotow-Cocktails ausgestattet waren.
Quellen:
http://www.rf-news.de/2012/kw17/erbitterter-kampf-gegen-die-zerstoerung-von-arbeiterwohngebieten-in-den-philippinen
http://www.abs-cbnnews.com/nation/metro-manila/04/23/12/chr-hits-police-brutality-para%C3%B1aque-demolition
Nach dem Bericht von ABS/CBN soll es der Bürgermeister von Paranaque, Florencio "Jun" Bernabe Jr., versäumt haben, die Einwohner das Squatters rechtzeitig über die geplante Räumung zu informieren. Als sich die Einwohner gegen die Abrisskommandos und die Polizei zu wehren begannen seien Busse mit Demonstranten von ausserhalb hinzugekommen, die teilweise mit Molotow-Cocktails ausgestattet waren.
Quellen:
http://www.rf-news.de/2012/kw17/erbitterter-kampf-gegen-die-zerstoerung-von-arbeiterwohngebieten-in-den-philippinen
http://www.abs-cbnnews.com/nation/metro-manila/04/23/12/chr-hits-police-brutality-para%C3%B1aque-demolition
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Montag, 23. April 2012
China...
hey joe, 11:22h
...hat die USA in "ungewöhnlich scharfer Form" vor einer militärischen Konfrontation gewarnt, schreibt Reuters Deutschland unter Bezug auf eine chinesische Quelle.
Das gegenwärtig laufende gemeinsame Seemanöver der philippinischen und der US-Marine trage massiv zu einer Verschärfung der Lage im südchinesischen Meer bei und werde "unvermeidlich Einfluss auf den Frieden und die Stabilität in der Region haben", heisst es demnach in enem Kommentar der offizielle Zeitung der chinesischen Volksbefreiungsarmee.
Das Aufkommen an Kriegsschiffen in der Region ist momentan gefährlich hoch: Die USA führen im Südchinesischen Meer gleichzeitig Manöver mit Vietnam durch, China übt gemeinsam mit der russischen Marine. hey joe's philippinen-blog berichtete bereits mehrfach über die angespannte Situation in diesem Gebiet, in dem umfangreiche Ölvorkommen vermutet werden, zuletzt am 17. April.
Quellen:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE83L01Q20120422
http://marinduque.blogger.de/stories/2042762/
Nachtrag, 24. April 2012:
Heute beschäftigt sich die "Zeit.online" mit dem "Maritimen Machtkampf in Ostasien":
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-04/manoever-suedostasien-china/seite-1
Das gegenwärtig laufende gemeinsame Seemanöver der philippinischen und der US-Marine trage massiv zu einer Verschärfung der Lage im südchinesischen Meer bei und werde "unvermeidlich Einfluss auf den Frieden und die Stabilität in der Region haben", heisst es demnach in enem Kommentar der offizielle Zeitung der chinesischen Volksbefreiungsarmee.
Das Aufkommen an Kriegsschiffen in der Region ist momentan gefährlich hoch: Die USA führen im Südchinesischen Meer gleichzeitig Manöver mit Vietnam durch, China übt gemeinsam mit der russischen Marine. hey joe's philippinen-blog berichtete bereits mehrfach über die angespannte Situation in diesem Gebiet, in dem umfangreiche Ölvorkommen vermutet werden, zuletzt am 17. April.
Quellen:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE83L01Q20120422
http://marinduque.blogger.de/stories/2042762/
Nachtrag, 24. April 2012:
Heute beschäftigt sich die "Zeit.online" mit dem "Maritimen Machtkampf in Ostasien":
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-04/manoever-suedostasien-china/seite-1
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Sonntag, 22. April 2012
Faszination Philippinen:...
hey joe, 12:59h
..In der ZDF-Sendereihe "Terra X" geht es heute um das Land meiner Träume und Albträume. Wobei: Hier kommen natürlich fast ausschliesslich die wunderschönen Seiten dieser faszinierenden Inseln zur Geltung. Autor Dirk Steffens besuchte unter anderem den längsten unterirdischen Fluss der Welt auf Palawan, tauchte mit den Kids der Badjaos, konnte den Perlen beim Wachsen und den Koboldmakis beim Jagen zusehen. Hier schon mal ein Trailer zur Sendung:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1621046/Trailer-Faszination-Erde---Philippinen
"Faszination Erde - Philippinen" läuft heute abend 19.30 Uhr im ZDF.
Nachtrag, 23. April:
In der ZDF-Videothk ist nun das gesamte Video abrufbar:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1623558/Inseln-zwischen-den-Welten-Philippinen
Quelle:
http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,8508597,00.html
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1621046/Trailer-Faszination-Erde---Philippinen
"Faszination Erde - Philippinen" läuft heute abend 19.30 Uhr im ZDF.
Nachtrag, 23. April:
In der ZDF-Videothk ist nun das gesamte Video abrufbar:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1623558/Inseln-zwischen-den-Welten-Philippinen
Quelle:
http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,8508597,00.html
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Donnerstag, 19. April 2012
"Once we had a dream"...
hey joe, 13:01h
...heisst ein musicalähnliches Theaterstück, das sieben junge philippinische Schauspieler von Ende April bis Anfang Juni an verschiedenen Orten in Deutschland aufführen werden - in diesem Jahr erstmals auf deutsch. Die Tour wird von dem philippinischen Hilfsverein PREDA und dem deutschen Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V." organisiert. Die (vorläufigen) Auftrittsorte sind dieser website zu entnehmen, wo sie gegebenenfalls auch aktualisiert werden:
http://tatort-verein.org/index.php?option=com_content&view=article&catid=11:aktuelles-inahlte&id=29:aktuelles-1
Die jungen Schauspieler haben das Theaterstück aufgrund eigener Erfahrungen selbst entwickelt und immer wieder aktualisiert. Es schildert die eigenen Lebensgeschichten der Jugendlichen, ihre Träume, Visionen und auch ihre Enttäuschungen. "Durch die authentische Schilderung auf der Bühne und die mutige, engagierte schauspielerische Leistung der Jugendlichen, wird für das Publikum die Dimension von Kindesmissbrauch und Sextourismus intensiv nachvollziehbar. Dabei verharrt das Musical-Drama nicht einseitig in der beklemmenden Darstellung von Armut, Gewalt und Missbrauch, sondern zeugt vom Lebenswillen und Mut, den kindlichen Sehnsüchten und den Stärken der Opfer und deutet Lösungsansätze an", schreibt die "Tatort"-Seite.
Im Anschluss an die rund 70minütige Aufführung sind Gespräche mit den Schauspielern möglich.
Video: diwatabayland, YouTube
Den Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V." gründeten unter anderem die Schauspieler Joe Bausch sowie Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, die in der deutschen Krimi-Serie "Tatort" die Kölner Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf spielen. Bei Dreharbeiten für den Tatort "Manila" hatten sie 1998 das Elend in den Slums der philippinischen Hauptstadt hautnah kennen gelernt.
Quelle und mehr Informationen:
http://www.tatort-verein.org/
http://www.preda.org/en/
http://tatort-verein.org/index.php?option=com_content&view=article&catid=11:aktuelles-inahlte&id=29:aktuelles-1
Die jungen Schauspieler haben das Theaterstück aufgrund eigener Erfahrungen selbst entwickelt und immer wieder aktualisiert. Es schildert die eigenen Lebensgeschichten der Jugendlichen, ihre Träume, Visionen und auch ihre Enttäuschungen. "Durch die authentische Schilderung auf der Bühne und die mutige, engagierte schauspielerische Leistung der Jugendlichen, wird für das Publikum die Dimension von Kindesmissbrauch und Sextourismus intensiv nachvollziehbar. Dabei verharrt das Musical-Drama nicht einseitig in der beklemmenden Darstellung von Armut, Gewalt und Missbrauch, sondern zeugt vom Lebenswillen und Mut, den kindlichen Sehnsüchten und den Stärken der Opfer und deutet Lösungsansätze an", schreibt die "Tatort"-Seite.
Im Anschluss an die rund 70minütige Aufführung sind Gespräche mit den Schauspielern möglich.
Video: diwatabayland, YouTube
Den Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V." gründeten unter anderem die Schauspieler Joe Bausch sowie Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, die in der deutschen Krimi-Serie "Tatort" die Kölner Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf spielen. Bei Dreharbeiten für den Tatort "Manila" hatten sie 1998 das Elend in den Slums der philippinischen Hauptstadt hautnah kennen gelernt.
Quelle und mehr Informationen:
http://www.tatort-verein.org/
http://www.preda.org/en/
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Dienstag, 17. April 2012
Im Südchinesischen Meer...
hey joe, 13:19h
...nimmt das Säbelrasseln zu. Erst vor wenigen Tagen war es am Scarborough-Riff zu einem Zwischenfall zwischen der chinesischen und der philippinischen Marine gekommen. (hey joe's philippinen-blog berichtete: http://marinduque.blogger.de/stories/2038849/)
Nun hat im Südchinesischen Meer ein (bereits zuvor geplantes) gemeinsames Manöver der Streitkräfte der Philippinen und den USA begonnen. Mehr als 6000 philippinische und amerikanische Soldaten sollen bis Ende April üben, zum Teil in der Nähe von Gebieten, die sowohl von den den Philippinen als auch von China als eigenes Territorium beansprucht werden. Demonstranten in Manila kritisierten die Manöver, berichtet heute "euronews". Die USA, befürchten sie, würden unter diesem Vorwand ihre Militärpräsenz in Asien verstärken.
Die Philippinen beabsichtigten eine direkte Konfrontation mit China, behauptet unterdessen die chinesische website CRI.online. Ihre Absicht sei es, die USA, welche die Philippinen immer unterstützt hätten, in den Konflikt mit einzubeziehen. Unter Berufung auf Prof. Su Hao vom Diplomatischen Institut droht CRI.online unmissverständlich: die "Philippinen allein können China nicht gewachsen sein". Die USA hingegen hätten eigene strategische Interessen und würden nicht wegen der Philippinen eine direkte militärische Konfrontation oder sogar einen bewaffneten Konflikt mit China auslösen.
Als ein verantwortungsbewußtes, großes Land wolle China unbeirrt den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer wahren, heisst es auf der website weiter. China werde nicht mit eigenen maritimen Kräften seine verhältnismäßig schwachen Nachbarländer angreifen, solange diese Chinas Rechte und Interessen respektieren würden.
Diese "Rechte und Interessen" beziehen sich allerdings auf Inseln im südchinesischen Meer, auf die auch die Philippinen - und an anderer Stelle Vietnam, Brunei, Malaysia und Taiwan - Anspruch erheben.
Quellen:
http://de.euronews.com/2012/04/17/manoever-in-umstrittenen-gewaessern/
http://german.cri.cn/1565/2012/04/17/1s175108.htm
Nun hat im Südchinesischen Meer ein (bereits zuvor geplantes) gemeinsames Manöver der Streitkräfte der Philippinen und den USA begonnen. Mehr als 6000 philippinische und amerikanische Soldaten sollen bis Ende April üben, zum Teil in der Nähe von Gebieten, die sowohl von den den Philippinen als auch von China als eigenes Territorium beansprucht werden. Demonstranten in Manila kritisierten die Manöver, berichtet heute "euronews". Die USA, befürchten sie, würden unter diesem Vorwand ihre Militärpräsenz in Asien verstärken.
Die Philippinen beabsichtigten eine direkte Konfrontation mit China, behauptet unterdessen die chinesische website CRI.online. Ihre Absicht sei es, die USA, welche die Philippinen immer unterstützt hätten, in den Konflikt mit einzubeziehen. Unter Berufung auf Prof. Su Hao vom Diplomatischen Institut droht CRI.online unmissverständlich: die "Philippinen allein können China nicht gewachsen sein". Die USA hingegen hätten eigene strategische Interessen und würden nicht wegen der Philippinen eine direkte militärische Konfrontation oder sogar einen bewaffneten Konflikt mit China auslösen.
Als ein verantwortungsbewußtes, großes Land wolle China unbeirrt den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer wahren, heisst es auf der website weiter. China werde nicht mit eigenen maritimen Kräften seine verhältnismäßig schwachen Nachbarländer angreifen, solange diese Chinas Rechte und Interessen respektieren würden.
Diese "Rechte und Interessen" beziehen sich allerdings auf Inseln im südchinesischen Meer, auf die auch die Philippinen - und an anderer Stelle Vietnam, Brunei, Malaysia und Taiwan - Anspruch erheben.
Quellen:
http://de.euronews.com/2012/04/17/manoever-in-umstrittenen-gewaessern/
http://german.cri.cn/1565/2012/04/17/1s175108.htm
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Sonntag, 15. April 2012
Der Untergang der "Dona Paz"...
hey joe, 19:13h
... war das schlimmste Schiffsunglück in Friedenszeiten. Und obwohl es sich erst vor 25 Jahren ereignete ist es im Bewusstsein der Menschen im Gegensatz zur "Titanic"-Tragödie, die sich vor genau 100 Jahren abspielte und die zum Mythos geworden ist, kaum haften geblieben, berichtet heute der ORF. Da die "Titanic" derzeit in allen Medien präsent ist sei an dieser Stelle an den Untergang der "Dona Paz" erinnert, der sich kurz vor Weihnachten - in der Nacht des 20. Dezember 1987 - in der Straße von Tablas nahe der Insel Mindoro ereignete.
Die Fähre "Dona Paz" kollidierte auf ihrem Weg von der philippinischen Insel Leyte in die Hauptstadt Manila mit dem Öltanker "Vector", der durch den Zusammenstoss explodierte. Beide Schiffe gingen sofort in Flammen auf. Die Rettungswesten der Fähre befanden sich offenbar in verschlossenen Kisten. Rettungsboote ins Wasser zu bringen war aber ohnehin nicht möglich, da auch das Meer rund um die Schiffe von brennendem Öl bedeckt war. Innerhalb von zwei Stunden sank die Fähre, weitere zwei Stunden später auch das Tankschiff.
Obwohl die "Dona Paz" für nur 1518 Personen zugelassen war befanden sich neben den 60 Besatzungsmitgliedern 4341 Passagiere an Bord der Fähre, die zu Weihnachten nach Hause oder Verwandte besuchen wollten. Und auch die "Vector" hätte sich nicht auf See befinden dürfen - ihre Zulassungserlaubnis war abgelaufen, ihre Mannschaft nicht ausreichend qualifiziert.
Nur 24 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder der "Dona Paz" überlebten das Unglück. Ihnen gelang es, unter den Flammen hindurchzutauchen, wo sie von der "Don Claudio", die sich in der Nähe befand, aufgenommen werden konnten.
Da auch elf Besatzungsmitglieder der "Vector" ums Leben kamen forderte das Unglück insgesamt 4386 Todesopfer - fast drei Mal so viele wie der Untergang der "Titanic".
Auf YouTube kann man einen Bericht des "national Geographic Channel" über die Katastrophe sehen, eingestellt vom User quintinpascual:
Quellen:
http://orf.at/stories/2110867/2110889/
http://de.wikipedia.org/wiki/Do%C3%B1a_Paz_%28Schiff%29
Videos: YouTube
Die Fähre "Dona Paz" kollidierte auf ihrem Weg von der philippinischen Insel Leyte in die Hauptstadt Manila mit dem Öltanker "Vector", der durch den Zusammenstoss explodierte. Beide Schiffe gingen sofort in Flammen auf. Die Rettungswesten der Fähre befanden sich offenbar in verschlossenen Kisten. Rettungsboote ins Wasser zu bringen war aber ohnehin nicht möglich, da auch das Meer rund um die Schiffe von brennendem Öl bedeckt war. Innerhalb von zwei Stunden sank die Fähre, weitere zwei Stunden später auch das Tankschiff.
Obwohl die "Dona Paz" für nur 1518 Personen zugelassen war befanden sich neben den 60 Besatzungsmitgliedern 4341 Passagiere an Bord der Fähre, die zu Weihnachten nach Hause oder Verwandte besuchen wollten. Und auch die "Vector" hätte sich nicht auf See befinden dürfen - ihre Zulassungserlaubnis war abgelaufen, ihre Mannschaft nicht ausreichend qualifiziert.
Nur 24 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder der "Dona Paz" überlebten das Unglück. Ihnen gelang es, unter den Flammen hindurchzutauchen, wo sie von der "Don Claudio", die sich in der Nähe befand, aufgenommen werden konnten.
Da auch elf Besatzungsmitglieder der "Vector" ums Leben kamen forderte das Unglück insgesamt 4386 Todesopfer - fast drei Mal so viele wie der Untergang der "Titanic".
Auf YouTube kann man einen Bericht des "national Geographic Channel" über die Katastrophe sehen, eingestellt vom User quintinpascual:
Quellen:
http://orf.at/stories/2110867/2110889/
http://de.wikipedia.org/wiki/Do%C3%B1a_Paz_%28Schiff%29
Videos: YouTube
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Freitag, 13. April 2012
Bild des Monats April...
hey joe, 18:28h
...von Alpha Galileo, einem unabhängigen Zentrum für Forschungsnachrichten in London, wurde dieses Foto einer rötlch-violetten Flusskrabbe. Die "Insulaman palawanese", eine auf Palawan lebende Flusskrabbe, wurde im Rahmen eines internationalen Forschungsprogrammes von dem aus Dessau stammenden Biologen Hendrik Freitag entdeckt und beschrieben. Hendrik Freitag ist derzeit als Assoziierter Professor an der Ateneo de Manila Universität beschäftigt.

Foto: H. Freitag/Senckenberg, Mitteldeutsche Zeitung
Hendrik Freitag hat auf den Philippinen das Forschungsprogramm "Aqua Palawana" mit initiiert, das von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresdenan koordiniert wird und an dem neben der Ateneo-Universität Manila auch weitere philippinische Universitäten, das Philippinische Nationalmuseum, das Phyllodrom Leipzig, das Naturhistorische Museum Wien und die National University of Singapore als Kooperationspartner beteiligt sind. Ziel des Projektes ist es, die teilweise immer noch unbekannten Tierarten aus den Gewässern der Insel Palawan wissenschaftlich zu beschreiben und zu benennen. "Diese philippinische Insel und Provinz nimmt eine biogeografische Sonderstellung im Philippinischen Archipel ein", sagt Professor Freitag und verdeutlicht: Palawan fungiere als Bindeglied zwischen zwei der weltweit bedeutenden "Biodiversitäts-Hotspots", also Regionen, in denen eine Vielzahl nur ausschließlich dort lebender Tier- und Pflanzenarten vorkommt - nämlich der sundaischen und der philippinischen Region. Palawan - und auch die nordöstlich davon gelegene Insel Mindoro, die nun verstärkt in die Forschung mit eingezogen werde - hätten einen teilweise kontinentalen Ursprung und seien weit älter als die östlichen philippinischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Beide Inseln zeichneten sich daher durch eine extrem hohe Rate an Tierarten aus, die nur dort vorkämen.
Kaum entdeckt, sind Professor Freitags "Insulaman palawanese" durch Bergbauvorhaben in der Region allerdings schon wieder vom Aussterben bedroht, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.
Quelle:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1330409027933&openMenu=1012569559804&calledPageId=1012569559804&listid=1017162035665

Foto: H. Freitag/Senckenberg, Mitteldeutsche Zeitung
Hendrik Freitag hat auf den Philippinen das Forschungsprogramm "Aqua Palawana" mit initiiert, das von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresdenan koordiniert wird und an dem neben der Ateneo-Universität Manila auch weitere philippinische Universitäten, das Philippinische Nationalmuseum, das Phyllodrom Leipzig, das Naturhistorische Museum Wien und die National University of Singapore als Kooperationspartner beteiligt sind. Ziel des Projektes ist es, die teilweise immer noch unbekannten Tierarten aus den Gewässern der Insel Palawan wissenschaftlich zu beschreiben und zu benennen. "Diese philippinische Insel und Provinz nimmt eine biogeografische Sonderstellung im Philippinischen Archipel ein", sagt Professor Freitag und verdeutlicht: Palawan fungiere als Bindeglied zwischen zwei der weltweit bedeutenden "Biodiversitäts-Hotspots", also Regionen, in denen eine Vielzahl nur ausschließlich dort lebender Tier- und Pflanzenarten vorkommt - nämlich der sundaischen und der philippinischen Region. Palawan - und auch die nordöstlich davon gelegene Insel Mindoro, die nun verstärkt in die Forschung mit eingezogen werde - hätten einen teilweise kontinentalen Ursprung und seien weit älter als die östlichen philippinischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Beide Inseln zeichneten sich daher durch eine extrem hohe Rate an Tierarten aus, die nur dort vorkämen.
Kaum entdeckt, sind Professor Freitags "Insulaman palawanese" durch Bergbauvorhaben in der Region allerdings schon wieder vom Aussterben bedroht, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.
Quelle:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1330409027933&openMenu=1012569559804&calledPageId=1012569559804&listid=1017162035665
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Donnerstag, 12. April 2012
Lewis Hamilton,...
hey joe, 15:59h
...Formel-1-Rennfahrer im Team von McLaren, hat im Vorfeld des Shanghai-Grand-Prixes zwei Tage auf den Philippinen verbracht - als UNICEF-Botschafter traf er sich mit Strassenkindern.
Foto: Sharron Lovell/UNICEF
"Das war eine unglaubliche Erfahrung," erzählte er anschliessend in einem Interview, in dem es eigentlich um seinen Rennwagen, seine Chancen im nächsten Rennen und die Formel 1 ging. "Ich will unbedingt wieder zurück zu den Familien und den Kindern, die ich getroffen habe. Die Kinder würde ich am liebsten adoptieren."
Hat das Land meiner Träume einen neuen Fan?
Das ganze Interview hier:
Quelle:
http://de.eurosport.yahoo.com/12042012/21/hamilton-quot-hoffe-mein-pech-aufgebraucht-quot.html
Foto: Sharron Lovell/UNICEF
"Das war eine unglaubliche Erfahrung," erzählte er anschliessend in einem Interview, in dem es eigentlich um seinen Rennwagen, seine Chancen im nächsten Rennen und die Formel 1 ging. "Ich will unbedingt wieder zurück zu den Familien und den Kindern, die ich getroffen habe. Die Kinder würde ich am liebsten adoptieren."
Hat das Land meiner Träume einen neuen Fan?
Das ganze Interview hier:
Quelle:
http://de.eurosport.yahoo.com/12042012/21/hamilton-quot-hoffe-mein-pech-aufgebraucht-quot.html
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Mittwoch, 11. April 2012
Das Scarborough-Riff,...
hey joe, 18:17h
...das nicht viel mehr ist als ein Felsen im Südchinesischen Meer, wurde zum Schauplatz eines militärischen Zwischenfalls zwischen der philippinischen und der chinesischen Marine. Das philippinische Kriegsschiff "Gregorio del Pilar" hatte versucht, chinesische Fischerboote aufzubringen, die in den Gewässern rund um die Insel - und somit nach philippinischem Verständnis in philippinischen Hoheitsgewässern - fischten. Zwei chinesische Aufklärungsboote verhinderten dies, indem sie sich zwischen das philippinische Schiff und die Fischer manövrierten. Auch China betrachtet das Riff - wie fast alle Inseln im Südchinesischen Meer - als eigenes Territorium.

Aufgrund des Vorfalls bestellte der philippinische Aussenminister Albert del Rosario den chinesischen Botschafter in Manila, Ma Keqing, ein, um zu protestieren. Das Scarborough-Riff sei "integraler Bestandteil des philippinischen Territoriums", bekräftigte Rosario den Anspruch seines Landes und forderte Ma Keqing zu einer diplomatischen Lösung der Krise auf. Auch der bekräftigte die Haltung seines Landes auf den Anspruch auf die Felsen. Dennoch habe man sich auf die Suche nach einer "diplomatischen Lösung des Problems" verständigt, teilte der philippinische Aussenminister heute mit.
Im Südchinesischen Meer - das die Philippinen neulich in "West Philippine Sea" umbenannten - kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Auch Vietnam, Taiwan, Brunei und Malaysia stellen hier territoriale und hoheitliche Ansprüche, die sich sowohl untereinander als auch mit denen von Peking überschneiden. Der seit langem schwelende Streit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Konflikt ausgewachsen, weil China die eigenen Ansprüche immer aggressiver vertritt, schreibt "Spiegel.online".
Die Philippinen und die USA wollen vom 16. bis 27. April im Südchinesischen Meer ein gemeinsames Manöver durchführen.
Der Territorialkonflikt zwischen China und den Philippinen war bereits mehrfach Thema in diesem Blog:
http://marinduque.blogger.de/topics/Die+philippinische+Kriegsmarine.../
http://marinduque.blogger.de/topics/West+Philippine+Sea.../
Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826728,00.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/philippinen-und-china-wollen-streit-um-seegebiet-diplomatisch-loesen-id6545483.html
Karte:
http://www.google.de/imgres?q=scarborough+reef&hl=de&client=firefox-a&hs=0qg&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1600&bih=691&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=-rW1CrnKypM95M:&imgrefurl=http://www.timawa.net/forum/index.php%3Ftopic%3D27837.0&docid=ksAdw1KyLjDygM&imgurl=http://i674.photobucket.com/albums/vv103/emmanuel_esber/chinatoscarborough.jpg&w=816&h=514&ei=rrCFT7fjHsXmtQb6zPS1Bg&zoom=1&iact=rc&dur=353&sig=105142015946929730006&page=3&tbnh=131&tbnw=208&start=45&ndsp=28&ved=1t:429,r:14,s:45,i:199&tx=117&ty=96

Aufgrund des Vorfalls bestellte der philippinische Aussenminister Albert del Rosario den chinesischen Botschafter in Manila, Ma Keqing, ein, um zu protestieren. Das Scarborough-Riff sei "integraler Bestandteil des philippinischen Territoriums", bekräftigte Rosario den Anspruch seines Landes und forderte Ma Keqing zu einer diplomatischen Lösung der Krise auf. Auch der bekräftigte die Haltung seines Landes auf den Anspruch auf die Felsen. Dennoch habe man sich auf die Suche nach einer "diplomatischen Lösung des Problems" verständigt, teilte der philippinische Aussenminister heute mit.
Im Südchinesischen Meer - das die Philippinen neulich in "West Philippine Sea" umbenannten - kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Auch Vietnam, Taiwan, Brunei und Malaysia stellen hier territoriale und hoheitliche Ansprüche, die sich sowohl untereinander als auch mit denen von Peking überschneiden. Der seit langem schwelende Streit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Konflikt ausgewachsen, weil China die eigenen Ansprüche immer aggressiver vertritt, schreibt "Spiegel.online".
Die Philippinen und die USA wollen vom 16. bis 27. April im Südchinesischen Meer ein gemeinsames Manöver durchführen.
Der Territorialkonflikt zwischen China und den Philippinen war bereits mehrfach Thema in diesem Blog:
http://marinduque.blogger.de/topics/Die+philippinische+Kriegsmarine.../
http://marinduque.blogger.de/topics/West+Philippine+Sea.../
Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826728,00.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/philippinen-und-china-wollen-streit-um-seegebiet-diplomatisch-loesen-id6545483.html
Karte:
http://www.google.de/imgres?q=scarborough+reef&hl=de&client=firefox-a&hs=0qg&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1600&bih=691&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=-rW1CrnKypM95M:&imgrefurl=http://www.timawa.net/forum/index.php%3Ftopic%3D27837.0&docid=ksAdw1KyLjDygM&imgurl=http://i674.photobucket.com/albums/vv103/emmanuel_esber/chinatoscarborough.jpg&w=816&h=514&ei=rrCFT7fjHsXmtQb6zPS1Bg&zoom=1&iact=rc&dur=353&sig=105142015946929730006&page=3&tbnh=131&tbnw=208&start=45&ndsp=28&ved=1t:429,r:14,s:45,i:199&tx=117&ty=96
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Sonntag, 8. April 2012
Den fehlenden politischen Willen...
hey joe, 10:35h
...zur Umsetzung der bereits im Jahr 1988 beschlossenen Landreform auch unter dem aktuellen philippinischen Präsidenten Benigno Aquino beklagt Armando Jarilla, Koordinator der einflussreichsten philippinischen Bauernorganisationen Task Force Mapalad (TFM). Die hat jetzt eine vierwöchige Sitzblockade vor dem Gebäude der für die Umsetzung der Landreform zuständigen Behörde in Manila organisiert.

Bauern demonstrieren für die Umsetzung der Landreform
Foto: Annelie Kaufmann/Matthias Lehnert, Jungle World
"Die Philippinen sind ein feudaler Staat, der durch die Landbesitzer kontrolliert wird," stellt Jarilla fest. Die großen Ländereien seien im Besitz weniger einflussreicher Familien wie den Arroyos, den Teves, den Montañez oder Cojuangcos (zu dnenen auch Präsident Aquino gehört), die oft auch bedeutende Positionen in Politik und Verwaltung inne haben. Zwei Drittel der Zuckerproduktion auf der Insel Negros beispielsweise sind in der Hand von fünf Prozent der Landbesitzer. Auf den Plantagen arbeiten Saisonarbeiter und Tagelöhner, deren Lohn zumeist in Reis bezahlt wird.
"Die Landbesitzer haben oft noch einen großen Einfluss auf die lokalen Behörden und Gerichte," sagt Jarilla. Und so kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Bauern, die ihr Recht fordern oder die versuchen, das hnen zugeteilte Land zu bewirtschaften. Ihre Ernten oder ihre Hütten werden von privaten Wachleuten der großen Landbesitzer niedergebrannt, allein auf Negros wurden seit 2001 elf Bauern ermordet. Polizei und Gerichte greifen in die Auseinandersetzungen nicht oder nur sehr zögerlich ein.
Menschenrechtsbeobachter des IPON (International Peace Observers Network) dokumentieren seit einigen Jahren die Situation auf der Insel Negros.
Quelle:
http://jungle-world.com/artikel/2012/14/45189.html
Mehr Informationen zu IPON:
https://iponnegros.wordpress.com/

Bauern demonstrieren für die Umsetzung der Landreform
Foto: Annelie Kaufmann/Matthias Lehnert, Jungle World
"Die Philippinen sind ein feudaler Staat, der durch die Landbesitzer kontrolliert wird," stellt Jarilla fest. Die großen Ländereien seien im Besitz weniger einflussreicher Familien wie den Arroyos, den Teves, den Montañez oder Cojuangcos (zu dnenen auch Präsident Aquino gehört), die oft auch bedeutende Positionen in Politik und Verwaltung inne haben. Zwei Drittel der Zuckerproduktion auf der Insel Negros beispielsweise sind in der Hand von fünf Prozent der Landbesitzer. Auf den Plantagen arbeiten Saisonarbeiter und Tagelöhner, deren Lohn zumeist in Reis bezahlt wird.
"Die Landbesitzer haben oft noch einen großen Einfluss auf die lokalen Behörden und Gerichte," sagt Jarilla. Und so kommt es immer wieder zu Übergriffen auf Bauern, die ihr Recht fordern oder die versuchen, das hnen zugeteilte Land zu bewirtschaften. Ihre Ernten oder ihre Hütten werden von privaten Wachleuten der großen Landbesitzer niedergebrannt, allein auf Negros wurden seit 2001 elf Bauern ermordet. Polizei und Gerichte greifen in die Auseinandersetzungen nicht oder nur sehr zögerlich ein.
Menschenrechtsbeobachter des IPON (International Peace Observers Network) dokumentieren seit einigen Jahren die Situation auf der Insel Negros.
Quelle:
http://jungle-world.com/artikel/2012/14/45189.html
Mehr Informationen zu IPON:
https://iponnegros.wordpress.com/
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