Dienstag, 24. Januar 2012
Bei einem tödlichen Nachbarschaftsstreit...
...vor der Insel Sibago in der Provinz Basilan (südlich von Mindanao) wurden österreichischen Medien zufolge 15 Fischer getötet und drei weitere verletzt. Sie waren offenbar in Fischgründe eingedrungen, die von einer rivalisierenden Gruppe beansprucht werden. Bewaffnete hätten daraufhin mit Sturmgewehren das Feuer auf die drei Fischerboote eröffnet.

Die philippinischen Behörden schliessen eine Beteiligung der Terrorgruppe Abu Sayyaf oder anderer muslimischer Rebellen an dem Überfall aus. Die Polizei habe die Attentäter identifiziert und erwarte deren Verhaftung in Kürze, schreibt GMA News. Da die Verdächtigen schwer bewaffnet seien wolle die Polizei jedoch das Eintreffen einer militärischen Spezialeinheit abwarten.

Quellen:
http://orf.at/stories/2101217/

http://diepresse.com/home/panorama/welt/726319/Streit-zwischen-Fischern_15-Tote-auf-den-Philippinen?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do

http://www.gmanetwork.com/news/story/245500/news/regions/gunmen-in-basilan-kill-15-fishermen-from-pagadian-mdash-military

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Donnerstag, 19. Januar 2012
Auf der "Costa Concordia",...
... dem italienischen Kreuzfahrtschiff, das am vergangenen Wochenende nahe der Insel Giglio einen Felsen rammte und sank, arbeiteten fast 300 Besatzungsmitglieder aus den Philippinen: Leute, die sich zumeist unterhalb der Wasserlinie aufhalten und in der Regel von den Passagieren nicht bemerkt werden: Köche, Wäscherinnen, Maschinisten, aber auch Zimmermdächen und Kellner, die das Schiff am Laufen halten und den luxuriösen Service erst möglich machen. Oft zu Hungerlöhnen und unter Tarif bezahlt.

Der größte Teil der Philippin@s, die auf der "Costa Concordia" arbeiteten, ist jetzt nach Hause zurückgekehrt und wurde von Freunden und Verwandten auf dem Flughafen von Manila erleichtert empfangen. Gilda Gido zeigte ihre Schwimmweste und sagte, diese habe ihr das Leben gerettet, berichtet "euronews". Sie habe die Weste beim Verlassen des Schiffs getragen und sie nun als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen.

Schon bald sollen auch die übrigen philippinischen Besatzungsmitglieder des gesunkenen Schiffes wieder zu Hause sein. Drei Philippiner, die bei der Havarie verletzt wurden, werden noch in Italien medizinisch betreut.


Foto: © Tullio M. Puglia/Getty Images, Zeit online

Schwere Vorwürfe gegen die Besatzung haben inzwischen einige Passagiere erhoben, schreibt "Zeit online". "Die meisten Crew-Mitglieder kamen aus Indien, Sri Lanka oder von den Philippinen. Sie dachten gar nicht daran, Alte, Kinder und Behinderte zu retten. Stattdessen rannten sie los, um selbst als Erste auf den Rettungsbooten zu sein," erzählte demnach ein ehemaliger englischer Seemann, der mit seiner Familie an Bord der "Costa Concordia" Urlaub machte. Harte und pauschale Vorwürfe. Inwieweit sie zutreffen, schreibt "Zeit online", könne nur eine sorgfältige Untersuchung des Unglücks klären. Im Katastrophenfall jedenfalls komme es auf jedes Mitglied der Schiffsbesatzung an. Jeder, vom Offizier bis zum Hilfskoch, habe eine Aufgabe, die in Rettungsplänen genau festgelegt seien.

Das trifft übrigens auch für den Kapitän zu, zu dessen Aufgaben es sicher nicht gehörte, das sinkende Schiff zu verlassen, während sich noch eine große Anzahl von Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord befand...

Was kann man im Unglücksfall eigentlich von Schiffsmannschaften erwarten, die zum Teil zu Niedrigstlöhnen und unter extremen Bedingungen unter Deck die Drecksarbeit erledigen und oft nicht einmal richtig für den Notfall geschult werden? Hinter der weißen Fassade der Kreuzfahrtschiffe verbirgt sich eine Arbeitswelt, von der die meisten Passagiere nichts ahnen und von der sie vielleicht auch nichts wissen wollen, gibt "Zeit online" zu bedenken. Eine Sieben-Tage-Woche mit mehr als zehnstündigen Schichten, und dies über neun Monate am Stück, seien durchaus üblich. Ncht nur wegen des jüngsten Unglücks gebe es allen Grund, dort genauer hinzuschauen und Arbeitsbedingungen und Löhne unter die Lupe zu nehmen...

Nachtrag, 20. 01. 2012:
BILD.de schreibt heute:
"Einfache Matrosen und Servicekräfte (z.B. von den Philippinen) blieben bis zum bitteren Ende an Bord, halfen, wo sie konnten."

Quellen:
http://de.euronews.net/2012/01/19/freude-und-bangen-nach-der-schiffshavarie/

http://www.zeit.de/2012/04/Kreuzfahrten

http://www.bild.de/news/ausland/costa-concordia/schettino-versagen-22166186.bild.html?wtmc=go.off.edpick

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Montag, 16. Januar 2012
Philippinisches Pflegepersonal...
...könnte demnächst die angespannte Situation in Krankenhäusern und Seniorenheimen in der Schweiz entlasten. Das jedenfalls plant FDP-Nationalrätin Doris Fiala, die einem runden Tisch zur Migrationspolitik vorsteht. In zehn Jahren könnten in der Schweiz - ausgelöst durch ein "Überalterungsproblem" - zehntausende von Pflegerinnen und Pflegern fehlen, befürchtet sie. Da auch die umliegenden Länder wie beispielsweise Deutschland und Frankreich die gleichen Probleme haben könne man sich nicht länger auf das Freizügigkeitsabkommen mit der EU verlassen, über das bislang fehlende Arbeitskräfte im Gesundheitswesen angeworben werden. Bei der Suche nach Alternativen sei man auf den Philippinen fündig geworden, dort gäbe es Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Schweiz, berichtet nun das Schweizer Fernsehen.

Über das Stagiereabkommen sei es schon heute möglich, phillippinische Pflegekräfte in die Schweiz zu holen. In Zukunft könne die Politik aber ein grösseres Kontingent zulassen, wenn es zu einem Pflegenotstand käme, so Doris Fiala. Die Philippinen seien ein Land, das seine Pflegekräfte "als Exportgut" betrachte und schon heute beispielsweise in grosser Anzahl in die Vereinigten Staaten entsende. Schweizer Behörden, so der Bericht, überprüfen nun, ob das auch für die Schweiz möglich sei.

"Die Philippinen haben zwischen 2002 und 2007 rund 1000 Spitäler schliessen müssen - wegen Gesundheitspersonalmangel", gibt Martin Leschhorn vom Netzwerk Medicus Mundi allerdings zu bedenken. Im Interesse der philippinischen Bevölkerung werde seine Organisation deshalb darauf hinweisen, dass es nicht einfach gut sei, Fachpersonal von dort in die Schweiz zu holen. Seine Organisation fordert, statt dessen mehr in die Ausbildung in der Schweiz selbst zu investieren.

Und Deutschland? Hier zeichnen sich die gleichen Probleme ab, Lösungen sind nicht in Sicht.

Quelle:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/16/Schweiz/Philippinisches-Personal-in-Schweizer-Spitaelern

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Donnerstag, 12. Januar 2012
Pestizide...
...in der philippinischen Bananenproduktion sind das Thema einer Reportage von Julia Schilly, die heute im österreichischen "Standard" erschienen ist. Zwei mal wöchentlich, so heisst es in dem Artikel, sprühen Flugzeuge von Dole Pestizide über die Bananenplantagen von Mindanao. Eigentlich müsste laut Gesetz eine begrünte Pufferzone vor dem Verwehen der Spritzmittel schützen. Das aber mutet, schreibt Julia Schilly, wie eine Farce an: Lediglich kniehohe Hecken sollen vor dem meterhohen, giftigen Sprühnebel schützen. 40 Prozent der vom Flugzeug ausgebrachten Chemikalien landen nach Einschätzung des philippinischen Gesundheitsministeriums nicht auf der vorgesehen Fläche, sondern werden vom Wind bis zu drei Kilometer verweht. Der vergiftete Boden um die Plantagen lasse keinen Anbau von Reis und Getreide mehr zu.


Auf den Blättern der Bananenpflanze sind die versprühten Pestizide deutlich zu sehen.


Sehr still sei es auf den Bananenfarmen, die Tiere hätten die Monokulturen verlassen. Lediglich die spielenden Kinder der Farmer seien gelegentlich zu hören. (Fotos: derStandard.at/Julia Schilly)

"Ich arbeite nicht auf der Plantage, muss mein Essen aber abdecken, wenn gesprüht wird," erzählt Verginia Cataag, eine 57jährige Kleinbäuerin, die Kakao und die Stinkfrucht Durian anbaut. Sie berichtet über die Auswirkungen der Pestizide bei den betroffenen Menschen: von der Atemnot, den Ausschlägen, der Übelkeit, dem rasenden Herzen und den Hustenattacken. "Ich habe diese Bananen gegessen und hatte Blut im Stuhl," sagt sie. Ihr Sohn, berichtet Verginia Cataag, starb am Weihnachtsfeiertag 2009 (dem 25. Dezember - auf den Philippinen gibt es nur einen Weihnachtsfeiertag) mit 18 Jahren an Krebs.

Einige Fakten:
"Die Philippinen sind der fünftgrößte Bananenproduzent der Welt und liegen beim Export mit 3,2 Millionen Tonnen jährlich hinter Ecuador auf Platz zwei. Der Großteil der Exportproduktion erfolgt auf der Insel Mindanao, mit einer Fläche von rund 95.000 Quadratkilometern gut ein Zehntel größer als Österreich. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Waldflächen gerodet und umgewandelt: Insgesamt 40.000 Hektar werden auf den Philippinen für Bananenplantagen genutzt. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen: Die Regierung hat die Expansion dieses Wirtschaftszweigs zu den vorrangigen Entwicklungszielen ausgerufen. Dabei werden auch zunehmend Palmöl und andere Pflanzen zur Herstellung von Biotreibstoffen angebaut."
(derStandard.at/Julia Schilly)

Die ganze Geschichte ist hier nachzulesen:

Quelle:
http://derstandard.at/1323222489025/Bananen-von-den-Philippinen-Die-Unmenschlichkeit-der-Makellosigkeit

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Mittwoch, 11. Januar 2012
Im Mordfall Tentorio...
...zeichnet sich, wie zu befürchten war, nun tatsächlich eine Beteiligung der örtlichen Behörden ab. Wie "Radio Vatikan" berichtet hat der Verdächtige Jimmi Ato, der im Zusammenhang mit dem Mord vor einigen Tagen verhaftet worden war, einen Lokalpolitiker und einen Polizeichef als Auftraggeber der Tat bezeichnet. Er selbst sei zwar an der Vorbereitung beteiligt gewesen, sei aber nicht der Mörder, behauptet der Festgenommene. Die Angaben des Mannes werden nun von den Ermittlern geprüft.

Pater Tentorio, ein italienischer Missionar, hatte sich in Mindanao insbesondere für die Rechte der indigenen Bevölkerung eingesetzt. Am 17. Oktober war er von Unbekannten erschossen worden. (vergl. Blogbeiträge vom 17., 20. und 26. Oktober 2011)

Quelle:
http://www.oecumene.radiovaticana.org
/ted/articolo.asp?c=553280

http://marinduque.blogger.de/stories/1913840/

http://marinduque.blogger.de/stories/1916253/

http://marinduque.blogger.de/stories/1920529/

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Dienstag, 10. Januar 2012
Maria Cleofe Rayos Natividad,...
... Botschafterin der Philippinen in Deutschland, nahm heute am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten teil und war, wie die BILD-Zeitung berichtet, von Herrn Wulff derart beeindruckt, dass sie an dem daneben stehenden Außenminister Guido Westerwelle promt vorbeilief...

Hoffentlich waren es nicht Christian Wulffs Einstellungen zur Wahrheit und zur Pressefreiheit, die die philippinische Diplomatin derart beeindruckt haben - ähnliches dürfte sie ja von einigen Politikern ihres eigenen Landes gewohnt sein. Nun ja, möglicherweise kommen sich Deutschland und die Philippinen auf diese Art nun doch etwas näher.

Quelle:
http://www.bild.de/politik/inland/christian-wulff/wulff-empfaengt-diplomaten-dieser-welt-21993484.bild.html

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Montag, 9. Januar 2012
Die Black-Nazarene-Prozession...
...in Manila ist heute trotz Terrorwarnung (vergl. Blogbeitrag von gestern) problemlos verlaufen. Drei Millionen Gläubige hatten an der Messe teilgenommen, neun Millionen schliesslich die Strassen der Prozession gesäumt.


Foto: EPA/krone.at

Die aus dem Jahre 1606 stammenden Christus-Figur wurde - vermutlich von einem unbekannten aztekischen Künstler - in Mexiko geschaffen und noch im gleichen Jahr durch katholische Mönche auf die Philippinen gebracht. Das Schiff, mit dem sie transportiert wurde, geriet in Brand, die Figur überstand das Feuer jedoch weitgehend unbeschadet. Durch den Rauch allerdinga wurde sie schwarz gefärbt.

Dem "Schwarzen Nazarener" werden heilende Kräfte zugeschrieben. Viele Gläubige versuchen daher, die Figur während der Prozession zu berühren oder den Begleitern ein Tuch zuzuwerfen, das diese dann an die Figur halten und zurückwerfen.



Nach der gestrigen Terrorwarnung hatten 15.000 Polizisten und hunderte Soldaten die Prozession geschützt. Im Einsatz waren auch Sprengstoffexperten, Hundestaffeln, eine Schnelleingreiftruppe und Hubschrauberteams. Verteidigungsminister Voltaire Gazmin verteidigte die Entscheidung, die Prozession trotz Terrorwarnung stattfinden zu lassen, und wies Kritik an einem überzogenen Sicherheitsaufgebot zurück. Vielleicht könne man von einer Überreaktion sprechen, räumte er laut "Hamburger Abendblatt" ein, "aber wenigstens werden wir nichts zu bereuen haben".

Quellen:
http://www.krone.at/Nachrichten/Millionen_Glaeubige_folgen_Schwarzem_Nazarener-Prozession_in_Manila-Story-307562

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2152461/Trotz-Terrorwarnung-Massenprozession-in-Manila.html

Quelle Video: ANCalerts, YouTube

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Sonntag, 8. Januar 2012
Einen Terroranschlag...
...auf die morgen stattfindende Prozession zum "Fest des schwarzen Nazareners" befürchtet offenbar der philippinische Präsident Benigno Aquino. Seine Regierung, so schreibt jedenfalls die Katholische Presseagentur Österreichs auf ihrer website "kathweb", habe die Teilnehmer der Prozession vor einem möglichen Terroranschlag gewarnt. In der Erklärung gegenüber philippinischer Medien heisst es, Sicherheitsbehörden hätten eine "Gruppe von einheimischen Terroristen" im Großraum Manila ausgemacht. Aquino rief die Teilnehmer der Prozession, die am Montag durch Manila ziehen wird, zu besonderer "Wachsamkeit vor, während und nach" der Veranstaltung auf.


Präsident Aquino warnt während einer Pressekonferenz vor einem möglichen Terroranschlag.
Foto: AP

Die Prozession, die alljährlich bis zu einer Million Menschen in ihren Bann zieht, gilt einer Jesusfigur, die von einem unbekannten aztekischen Künstler im Jahr 1606 in Mexiko gefertigt und nach Manila gebracht worden ist. Im vergangenen Jahr wurden während des Spektakels rund 450 Menschen verletzt.

Quellen:
http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/44120.html

http://www.voanews.com/english/news/asia/Philippines-Set-for-Possible-Terrorist-Attack-136901218.html

http://marinduque.blogger.de/stories/1755947/

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Samstag, 7. Januar 2012
Christopher Guarin, Radiojournalist...
...und Herausgeber einer lokalen Boulevardzeitung, ist in der Stadt General Santos auf der südphilippinischen Insel Mindanao erschossen worden. Zwei bewaffnete Männer auf einem Motorad überfielen den Mann, als er mit seiner Frau und seiner neunjährigen Tochter in einem Auto unterwegs war. Die Frau wurde leicht verletzt, das Kind erlitt einen Schock, berichtet der philippinische "Inquirer".


Foto: philstar

Kurz vor dem Überfall hatte der Journalist per sms eine Morddrohung erhalten. Das Motiv, so Chief Superintendent Benjardi Mantele laut "Inquirer", sei möglicherweise im persönlichen Umfeld des Journalisten zu suchen. Offenbar gab es eine Rivalität zwischen Guarins Zeitschrift "Taktak" und einem ähnlichen Boulevardmagazin namens "Brigada News". Am 11. November des vergangenen Jahres war Alfredo Velarde ermordet worden, der für "Brigada News" gearbeitet hatte. Unter anderen war Christopher Guarin daraufhin von der Polizei vernommen wurden, eine Verwicklung in den Mord an Velarde wurde danach jedoch ausgeschlossen.

Die Bürgermeisterin von General Santos, Darlene Antonino-Custodio, sicherte inzwischen zu, dasss sich Journalisten auf Antrag legal bewaffnen dürften, um sich im Notfall verteidigen zu können. Die Initiative der Bürgermeisterin sei zwar lobenswert, würde Journalisten aber nicht wirklich vor Schaden bewahren, meinte dazu Isaias Golez Jr., Präsident des Zentral-Mindanao Police Press Corps. Auch Edwin Espejo, Vorsitzender der Ortsgruppe des Nationalen Journalistenverbandes der Philippinen, sieht in der Bewaffnung von Journalisten keine Lösung. Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Mörder sei der bessere Weg, forderte er. Nestor Burgos, der Vorsitzende des Journalistenverbandes, beklagte, der Mord an Guarin zeige, dass die Aquino-Regierung nicht wirklich das Problem behoben habe. Anscheinend handle Aquino nicht ausreichend. "Die Morde sind sehr ähnlich wie in der vorherigen Administration," stellte er ernüchtet fest.

Quellen:
http://newsinfo.inquirer.net/123747/editor-killed-in-general-santos-city

http://newsinfo.inquirer.net/123961/motive-behind-gensan-journalists-slay-personal-police

http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=765520

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Freitag, 6. Januar 2012
Den schweizer "Prix Caritas"...
...für das vergangene Jahr 2011 erhielt Cecilia Flores-Oebanda, die Leiterin der Visayan Forum Foundation. Den mit 10.000 Schweizer Franken dotierten Preis verleiht die Caritas Schweiz seit 2003 jedes Jahr. Er geht, wie auf der website der Caritas Schweiz zu lesen ist, an Persönlichkeiten, die "für bewundernswertes Engagement, ihre herausragende Arbeit im Bereich des Sozialen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder in der interkulturellen Verständigung" geehrt werden. Und weiter: "Die Preisträgerinnen und Preisträger zeichnen sich aus durch ein innovatives und nachhaltiges Engagement, und sie sind auf politisch-gesellschaftliche Unterstützung angewiesen."

Zwar fand die Auszeichnung von Frau Cecilia Flores-Oebanda bereits im Juni statt, einen Filmbericht über die Arbeit des "Visayan Forum", das sich insbesondere gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung junger Frauen und Mädchen auf den Philipinen engagiert, habe ich aber erst jetzt auf YouTube gefunden:



Quellen:
http://web.caritas.ch/page2.php?pid=1100&fv_100_feature_id=780&fv_100_freecontentcategory_id=802&fv_100_freecontententry_id=15681

http://www.youtube.com/watch?v=yTAHMieAVXE

Die website des "Visayan Forum":
http://www.visayanforum.org/portal/

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Mittwoch, 4. Januar 2012
Dem Winter entfliehen,...
... fast einen ganzen Monat auf den Philippinen verbringen und dabei fast alle wichtigen landschaftlichen Highlights der Inseln geniessen kann man jetzt mit einem Reiseangebot, das ich heute beim Surfen im Internet entdeckt habe: Der Veranstalter Chili-Reisen bietet sowohl im Februar diesen als auch nächsten Jahres eine Rundreise an, die an kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten kaum zu übertreffen ist.



Mehr zur Reise, die in Manila startet und endet und unter anderem über die Reisterrassen von Banaue, zu den hängenden Särgen von Sagada, dem Taal Vulkan und dem berüchtigten Mt. Pinatubo führt, die Chocolate Hills und die Tarsier auf Bohol besucht, eine Fahrt auf dem längsten unterirdischen Fluss der Welt sowie Bootstouren zu einsamen Inseln und versunkenen Schiffen bei Palawan einschlisst, erfährt man auf der als Quelle angegebenen website des Veranstalters. Da die Höchstteilnehmerzahl der Reise mit 16 angegeben wird kann man von einer relativ individuellen Betreuung ausgehen.

Quelle:
http://www.chili-reisen.de/index.php/Asien-Philippinen-Highlights.html

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Sonntag, 1. Januar 2012
Sieben Stunden eher...
...als in Deutschland begann auf den Philippinen das Jahr 2012. Möge es besser werden als das vergangene: Friedlich, mit weniger Naturkatastrophen, mit demokratischen und sozialen Fortschritten. Möge dieses faszinierende Land bei uns auf mehr Interesse stossen und viele neue Besucher begrüssen können.



Foto: AP Photo/Aaron Favila/TheEpochTimes

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Samstag, 31. Dezember 2011
Die sichersten Silvesterknaller der Welt...
...empfiehlt in diesem Jahr das philippinische Gesundheitsministerium. Die Regierung geht offenbar kreative Wege, um wenigstens ein paar der jedes Jahr wiederkehrenden schweren Unfälle zu verhindern und bietet digitale Böller an. Die kann man sich auf dieser Internetseite herunterladen:

http://safestfirecracker.com/

Im Angebot sind neben einer Feuerwerkssymphony auch der „Judas Belt“, die "Super Lola", die „Whistle Bomb“ sowie einige andere digitale Kracher. "Statt ein Feuerwerk abzubrennen, spielen Sie lieber das ab und behalten Sie alle ihre zehn Finger," empfiehlt der philippinische Gesundheitsminister laut "Regensburger Wochenblatt".

Hintergrund der Aktion ist die Tatsache, dass es in jedem Jahr auf den Inseln mehrere hundert Verletzte und sogar Tote gibt. Auch in diesem Jahr habe es zwischen dem 21. und 30. Dezember bereits mehr als 200 Verletzte gegeben, berichtet unter anderen "net-tribune".

Nun denn: hey joe wünscht allen eine verletzungsfreie Silverterparty und ein gesundes Jahr 2012.

Quellen:
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Safe-bleiben-an-Silvester-geht-das-eigentlich-;art1172,85786

http://www.net-tribune.de/nt/node/90466/news/200-Verletzte-durch-Schuesse-und-Feuerwerkskoerper-auf-den-Philippinen

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Dienstag, 27. Dezember 2011
Slumkids...
...in Bern: Die Fotos von Müllkindern des Hilfsprojektes "Islandkids" (vergl. Blogbeitrag vom 21. Dezember) sind jetzt auf Baustellenzäunen am Berner Münster zu sehen. Der ehemalige schweizer Polizist Thomas Kellenberger hatte nach einem Besuch der Philippinen das Projekt in Cagayan de Oro gegründet, um den Kindern, die dort im Müll nach Verwertbarem suchen, Essen, Bildung und medizinische Hilfe bieten zu können. Die Portraits der Kinder, die vom Fotografen Tobias Dimmler aufgenommen wurden, können über die website des Vereins auch als Kalender gekauft werden.

"Die Blicke der Kids sagen alles: Sie drücken die Lebensfreude und Dankbarkeit aus, die sie trotz des Elends haben," sagt der Fotograf über seine Bilder.

Quelle:
http://www.20min.ch/news/bern/story/25101413

Internetseite von "Islandkids":
http://www.islandkids.ch/

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